web-Startbild-Begruessung des Kardinals durch Vorstände

Kardinal Marx im Haus Maria Linden

„Jeder Mensch ist wichtig. Auch wer alt und krank ist oder eine Beeinträchtigung hat, hat seine Würde“, betonte Kardinal Reinhard Marx bei seinem Besuch im Haus Maria Linden. Der traditionelle Adventsbesuch in einer sozialen Einrichtung führte ihn am 9. Dezember zum KJSW, wohl auch, weil es das Katholische Jugendsozialwerk München heuer seit 140 Jahren gibt. Im Haus Maria Linden bereiteten die Beschäftigten und die Bewohner*innen dem Münchner Erzbischof einen herzlichen Empfang im großen Saal. Nach der Begrüßung durch Vereinsratsvorsitzenden Msgr. Klaus Peter Franzl sowie die Vorstände Moritz Zeiler und Ludwig Weber stellte Thomas Eisenreich die Einrichtung vor. Er tat dies in Vertretung von Einrichtungsleiterin Britta Depkat-Jakob, die leider erkrankt war.

Dann trat Kardinal Marx ans Mikrophon und hielt eine programmatische Ansprache. Er sei wegen verschiedener Tendenzen in Politik und Gesellschaft sehr besorgt, etwa was Nationalismus oder die Ausgrenzung von Menschen aus verschiedenen Gründen angehe. Marx wies darauf hin, dass der Sozialstaat für die Demokratie unverzichtbar sei. „Die Menschenwürde muss gewahrt bleiben. Es braucht die Solidarität der gesamten Gesellschaft“, so Kardinal Marx. (Für weitere Infos: siehe auch die Pressemitteilung der Erzdiözese München und Freising: https://www.erzbistum-muenchen.de/news/bistum/Kardinal-Marx-warnt-vor-Schwaechung-des-Sozialstaats-49647.news)

Schließlich lernte Kardinal Marx in einer Führung Teile der Einrichtung sowie die Kapelle des Hauses Maria Linden kennen. Danach nahm er sich in der Halle viel Zeit für Begegnungen mit Beschäftigten und Bewohner*innen, ging an die einzelnen Tische und genoss auch Bratapfel und alkoholfreien Punsch aus der Küche. „Schön, dass du da bist“, sagte eine Bewohnerin, die zu ihm kam. Dabei sprach sie allen anderen aus dem Herzen.

Kardinal Reinhard Marx hatte auch ein Geschenk dabei: Er übergab an Thomas Eisenreich einen symbolischen Scheck in Höhe von 10.000 Euro. Der Betrag wird für eine neue Sitzgruppe im Saal verwendet, weil Bewohner*innen sich dort gerne aufhalten. Außerdem werden dadurch kleinere Ausflüge ermöglicht und nicht zuletzt wird das Neujahrsfest bezuschusst. (rif)

Hier einige Fotoimpressionen vom Besuch des Kardinals:

KJSW-Vereinsratsvorsitzender Klaus Peter Franzl heißt Kardinal Marx und alle anderen willkommen. Foto: rif

Thomas Eisenreich, stellvertretender Leiter des Hauses Maria Linden, stellt die Einrichtung vor. Foto: rif

Kardinal Marx übergibt einen Scheck über 10.000 Euro an Thomas Eisenreich. Foto: rif

Und hier herangezoomt… Foto: rif

Die Vorstände hören der programmatischen Rede des Münchner Erzbischofs aufmerksam zu. Foto: rif

Immer wieder wurden auch Weihnachtslieder gesungen, die von der Gitarre begleitet wurden. Foto: rif

Diakon Frank Kreysing zeigt Kardinal Marx die Sammlung der Sterbebilder früherer Bewohner*innen des HML. Foto: rif

Von der Größe der Kapelle zeigte sich Kardinal Marx positiv überrascht. Foto: rif

Der Münchner Erzbischof ging herzlich auf die Menschen zu. Foto: Robert Kiderle

Kardinal Marx suchte den Kontakt zu den Bewohner*innen. Foto: rif

Ein Händedruck, ein aufmunternder Satz, eine Frage… Foto: rif

Auch die Hauskatze bekam Streicheleinheiten von Kardinal Marx. Foto: rif

Und zum Abschied bedankte er sich auch beim Küchenteam. Foto: Robert Kiderle

 

 

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