Das KJSW hat sich am 9. Juli bei der inklusiven Jobmesse in den Räumen des Berufsinformationszentrum (BIZ) in München als Arbeitgeber vorgestellt. Der Bedarf der Arbeitssuchenden mit einer Schwerbehinderung ist enorm. „So viele Interessierte habe ich noch nie auf einer Berufsmesse erlebt“, schildert Thomas Frank seinen Eindruck, der mit zwei Mitarbeitenden des Jugendwohn- und Gästehauses München-Süd den Großteil der KJSW-Standbesatzung ausmachte.
Weit über 100 Arbeitssuchende stellen sich an diesem Tag beim KJSW vor. Die Art der Schwerbehinderung reicht dabei von Gehörlosigkeit einer Bürofachkraft bis zur Blindheit einer Sozialpädagogin. Auch Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung suchen nach einer Arbeit. Nicht nur im Kontakt mit ihnen kommt es gut an, dass mit Shirin Madadkar auch eine Ansprechpartnerin mit geistiger Beeinträchtigung am Stand greifbar ist.
Nicht alle Arbeitssuchenden, die sich präsentiert haben, wird das KJSW beschäftigen können. Aber hoffentlich einige von ihnen – wenn nicht jetzt, dann mittelfristig.
Das Format der inklusiven Job-Messe entstand in Kooperation von zwölf Organisationen, darunter die Bundesagentur für Arbeit und die EAA (Einheitliche Ansprechpartner für Arbeitgeber in Bayern). Die organisatorische Vorbereitung durch die Gastgeber verlief vorbildlich. Das KJSW dankt fürs Dabeisein.
Das Foto zeigt von links nach rechts das Standteam: Rikarda Schmolke, Shirin Madadkar, Thomas Frank (alle drei Jugendwohn- und Gästehaus München-Süd) sowie Gabriele Riffert (Pressestelle des KJSW).

Thomas Frank im Kontakt mit einer Standbesucherin.

Rikarda Schmolke (links) und Shirin Madadkar bei der Beratung.

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