Mitarbeitervertretung / SBV

Wer ist in der MAV?

In der aktuellen Amtszeit (Frühjahr 2021 – Frühjahr 2025) sind folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als MAV-Mitglieder gewählt:
Gabriele Fry (Vorsitzende), Anja Rehm (stellvertretende Vorsitzende),
Christine Altmann, Frank-Ulrich Becker, Bernd Ebert, Stefan Hilger, Petra Lehner-Weinberger, Anne Mehring, Matthias Pfeiffer, Patricia Thaller, Moritz Zimmermann

Was ist die MAV?

In jeder kirchlichen oder caritativen Einrichtung gibt es eine Mitarbeitervertretung (MAV). Die Rechte und Pflichten der Mitarbeitervertretung (MAV) leiten sich aus der Mitarbeitervertretungsordnung (MAVO) der katholischen Kirche in Bayern ab. Diese wird als Rahmenordnung von den deutschen Bischöfen verabschiedet und vom jeweiligen Diözesanbischof mit möglichen, leichten Anpassungen in seinem Bistum in Kraft gesetzt. Ihre Regelungen sind kirchenrechtlich verbindlich und gelten für alle kirchlichen und caritativen Einrichtungen eines Bistums. Die MAV setzt sich für alle Belange von Mitarbeitenden im KJSW ein. Sie trägt maßgeblich zur Weiterentwicklung der Dienste und Einrichtungen bei.

Wie arbeitet die MAV?

Die MAV trifft sich zu Sitzungen und digitalem Austausch. Sie berät über vorliegende Sachverhalte, Anfragen und Problemstellungen. Mindestens einmal im Jahr findet eine Mitarbeiterversammlung aller Mitarbeitenden statt.
MAV und Dienstgeber sind aufgrund der religiösen Dimension des kirchlichen Dienstes dazu verpflichtet, vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammenzuarbeiten.
MAV und Dienstgeber informieren sich gegenseitig über alle Angelegenheiten der Dienstgemeinschaft.
MAV und Dienstgeber treffen sich mindestens einmal im Jahr zu einer gemeinsamen Sitzung.

Warum ist MAV wichtig?

Die MAV hat ein Recht auf Anhörung und Mitberatung bei allgemeinen personellen Angelegenheiten sowie bei ordentlichen und außerordentlichen Kündigungen nach Ablauf der Probezeit. Darüber hinaus hat die MAV ein Vorschlagsrecht bei allgemeinen personellen Angelegenheiten und ein Antragsrecht in organisatorischen und sozialen Angelegenheiten. Die MAV hat außerdem ein Zustimmungsrecht bei der Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, bei persönlichen (das Arbeitsverhältnis betreffenden) Angelegenheiten einzelner Mitarbeitenden und bei organisatorischen und sozialen Angelegenheiten der Einrichtung. Dienstgeber und MAV können auch Dienstvereinbarungen abschließen, die ausschließlich für die Dienstverhältnisse innerhalb des KJSW gelten.

In Streitfällen, die das Mitarbeitervertretungsrecht betreffen, können Kirchliche Arbeitsgerichte angerufen werden. Diese arbeiten auf der Grundlage der Kirchlichen Arbeitsgerichtsordnung. Die staatlichen Gerichte sind nicht zuständig.

Die MAV kann Sie in persönlichen Belangen beraten, unterstützen oder vertreten und begleiten. Die Mitarbeitervertreter sind Ihre Möglichkeit, Themen, Wünsche oder Anträge an die höchste Ebene im KJSW heranzutragen.

Darüber hinaus informiert Sie die MAV zu aktuellen Veränderungen und Gegebenheiten im Arbeitsrecht und gibt über Info- und Extrablätter wichtige Informationen für Ihren Alltag als Mitarbeitende beim KJSW.
Ohne den Rückhalt der Mitarbeitenden entwickelt die MAV Arbeit nur wenig Wirksamkeit. Mit Ihrer Unterstützung können wir etwas bewegen. Schenken Sie der MAV deshalb Ihre Aufmerksamkeit und zögern Sie nicht, sich bei Fragen und Anregungen an die MAV zu wenden – gerne auch persönlich über die jeweiligen Mitglieder vor Ort.

Kontakt:

MAV des Katholischen Jugendsozialwerks München e.V.
Forstenrieder Allee 107-109.
81476 München

Telefon: 0 89 / 78 06 85 99 20
Mobil: 0151 5109 1109 (Vorsitzende)
E-Mail: mav (at) kjsw.de

Das Büro ist in der Regel per Mail, zusätzlich von Dienstag bis Donnerstag von 9.00 bis 15.00 Uhr telefonisch im Büro erreichbar.

 

Schwerbehindertenvertretung (SBV)

Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) ist die besondere Interessenvertretung für schwerbehinderte und gleichgestellte Beschäftigte im KJSW. Die gewählte Vertrauensperson vertritt ausschließlich deren Interessen. Hierbei bezieht sich die SBV auf die gesetzlichen Grundlagen dazu aus dem SGB IX. Auch für Beschäftigte, die noch keinen Antrag auf Feststellung der Schwerbehinderung gestellt haben, kann sie im Vorfeld dazu beraten und unterstützen.

Im Dezember 2022 wurde von den Beschäftigten mit einem Grad der Behinderung (GdB) Stefan Hilger als Vertrauensperson gewählt.

Die SBV berät

  • bei der stufenweisen Eingliederung nach längerer Erkrankung oder Unfall.
  • bei Anträgen zur Anerkennung einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung.
  • bei allen Antragsverfahren in Bezug einer Schwerbehinderung.
  • bei Anträgen auf Teilzeit, Altersteilzeit, begrenzter Dienstfähigkeit oder Renteneintritt.
  • bei Anträgen von Reha-Maßnahmen.

Die SBV informiert

  • zu Änderungen im Schwerbehindertenrecht.
  • zu allen arbeitsrechtlichen Themen bezüglich der Schwerbehinderung
  • zu Themen der Arbeitssicherheit bezüglich Mitarbeitern mit Schwerbehinderung

Die SBV hilft und unterstützt

  • bei Gesprächen mit dem Dienstgeber
  • bei BEM-Gesprächen (Betriebliches Eingliederungsmanagement)
  • bei Begehung der Arbeitsplätze in Bezug auf eine behindertengerechte Ausstattung
  • bei Anträgen von Zuschüssen von Integrationsamt, Rentenversicherung und Berufsgenossenschaft in Bezug auf behindertengerechte Arbeitsplätze
  • bei Konflikten am Arbeitsplatz

Ziele der SBV

  • Integration und Gleichberechtigung für Mitarbeitende mit Behinderung
  • Abbau von Barrieren
  • Hilfestellung bei allen anfallenden Problemen
  • Anerkennung der SBV als gleichberechtigter Partner bei den verschiedenen Wegen der Kommunikation

Weitere Zuständigkeiten der SBV gemäß SGB IX

  • Einhaltung der Pflichtquote bei Stellenbesetzungen
  • Beachtung des Diskriminierungsverbots
  • Einhaltung des Bewerbungsverfahrens bei schwerbehinderten Bewerbern

Kontakt:

Schwerbehindertenvertretung
Katholisches Jugendsozialwerk München e.V.
Forstenrieder Allee 107-109.
81476 München
Telefon: 08031-35645-221 (Herr Hilger)
Mobil: 0160 9145526 (Herr Hilger)
Mail: hilger.sbv (ät) kjsw.de

Sprechzeiten: nach Absprache

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