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Zukunft für Respect Coaches

Mit dem Programm „Lass uns reden!“ haben seit fünf Jahren 400 Fachkräfte an 600 Schulen bisher 365.000 Kinder bundesweit erreicht. Auch das KJSW beschäftigt pädagogische Fachkräfte als Respect Coaches und hat viele erfolgreiche Veranstaltungen durchgeführt. Unter anderem konnten Schülerinnen und Schüler früheren KZ-Häftlingen begegnen und ihre Erfahrungen hören. Ein wichtiger Baustein zur dauerhaften Festigung unserer Demokratie.
Nun soll das wirksame Programm zur Demokratieförderung und Extremismusprävention gestrichen werden, obwohl noch vor kurzem Bundesfamilienministerin Paus das Projekt als vorbildlich bezeichnet hatte. „Keine Abstriche bei der Demokratie“, fordert nun eine Petition auf Open Petition zugunsten des Projekts: „Wir appellieren an die Bundesregierung, angesichts der zunehmenden Bedrohung durch demokratiefeindliche Tendenzen das politische Bildungsprogramm „Respekt Coaches“ zu erhalten. Es ist inakzeptabel, ein Programm abzusetzen, das noch vor kurzem von Bundesministerin Paus als Vorzeigeprojekt hervorgehoben wurde und sowohl von Schulen als auch von Kommunen positiv aufgenommen wird. Wir sind der festen Überzeugung, dass das Sparen an politischer Jugendbildung nicht nur eine mangelnde Wertschätzung junger Menschen darstellt, sondern auch eine Verweigerung, in die Zukunft unserer demokratischen Gesellschaft zu investieren.“

Wer die Petition unterzeichnen will, kann dies unter folgendem Link tun: https://www.openpetition.de/petition/online/keine-abstriche-bei-der-demokratie-erhalt-des-politischen-bildungsprogramms-respekt-coaches

Bildhinweis: Das Foto von der Kuppel des Deutschen Reichstags stammt von Peter Weidemann/pfarrbriefservice.de

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